EINE AUSWAHL UNSERER BISHERIGEN THEATERPRODUKTIONEN

2020

GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN nach dem Briefroman von Choderlos de Laclos.


HAARMANN, FRITZ von Rainer Lewandowski

 

"Schauspieler Christian Jungwirth verkörpert als kaltschnäuziger, gefühlloser Mörder Haarmann derart glaubwürdig seine keineswegs leicht darzustellende Rolle, dass einem bei  den ungeheuerlichen Bekenntnissen (...) das Blut förmlich in den Adern gefror. (...) Mit stoischem Gleichmut, der zuweilen jedoch an seine Grenzen stößt, steht ihm der Psychiater Professor Dr. Schultze in Gestalt der souverän agierenden Chiara Nassauer gegenüber. In ihren Befragungen versucht sie, mehr über Vergangenheit und Motivation des Serienmörders herauszufinden, der auf ihre bohrenden Fragen mal winselnd, mal empört und mal unverhohlen aggressiv reagiert. Doch dem nicht genug: Als der Schwerverbrecher dem Psychiater vorführen will, wie er die Jungen umgebracht hat, wagen die knapp zwei Dutzend Zuschauer kaum zu atmen. (...)  Ein schauspielerisches Meisterstück." (Murnauer Tagblatt, 23.01.2020)

 

Mit: Christian Jungwirth und Chiara Nassauer

Regie: Nikolaos Boitsos 

 Aufführungsrechte: Hartmann & Stauffacher Verlag


2019

 

 EFFI BRIEST nach dem Roman von Theodor Fontane

 

"Viel Stoff, große Themen, ein ganzes Arsenal von Figuren: Lässt sich das (...) auf die Bühne eines Zimmertheaters bringen? Chiara Nassauer hat in Uffing wieder einmal bewiesen, dass es möglich ist. In Lisa Wittemer hat sie eine Darstellerin gefunden, die Effi mit all ihren Sehnsüchten, Ängsten und Nöten glaubhaft verkörpert. (...) Eine wieder einmal sehenswerte Inszenierung im Uffinger Zimmertheater, das die wunderbare Chance bietet, Klassiker der Weltliteratur in konzentrierter Form zu erleben." (Murnauer Tagblatt, 29.10.2019)

 

"Das Publikum hatte einen Nachmittag erlebt, wie man ihn nicht leicht erleben kann. Einfach in den Mitteln, aber groß in Darstellung und Aussage. Man sah ein Sittengemälde aus der Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts - und musste doch feststellen, dass sich trotz vieler Neuerungen manches offensichtlich nicht verändert: der Druck der Gesellschaft, die Wünsche der Eltern nach einem bestimmten Verhalten ihrer Kinder, die Problematik der eigenen Wünsche." (Moosburger Zeitung, 30.01.2020)

 

Mit: Lisa Wittemer

Sprecher: Petra-Lina Schulze, Patrick Brenner

Regie: Chiara Nassauer


EMMAS GLÜCK nach dem Roman  von Claudia Schreiber

 

"Welche Intensität und Dichte Nassauers und Boitsos in dieser (...) Inszenierung erreichen, bewegt und ergreift. Wieder einmal sehenswert." (Murnauer Tagblatt, 01.10.2019)

 

"Tragik und Komödie sind nah beieinander und wirkungsvoll gegeneinander gedreht, was auch am witzigen Text und der gelungenen Regie von Nikolaos Boitsos liegt. Vor allem aber das famose Spiel von Chiara Nassauer lässt die Tiefen und lustigen Untiefen gekonnt verschmelzen. Zurecht ist das Publikum äußerst angetan und von der ersten bis zur letzten Minute voll dabei." (PNP, 27.11.2019)

 

 Mit: Chiara Nassauer

Regie: Nikolaos Boitsos 


MEDEA/PHÄDRA/ELEKTRA nach Texten von Sophokles, Euripides, Racine und Grillparzer 

 

"Verstörend und verzaubernd zugleich. (...) Die Regisseurin Chiara Nassauer und die Schauspielerin Lisa Wittemer (...) haben ein Textkonglomerat geschaffen, das die Dichte der Bühnensprache vergangener Zeiten anschaulich vermittelt, zugleich aktuelle Bezüge herstellt. Wittemer verkörpert die Figuren so authentisch, dass der Zuschauer unweigerlich mitfühlt und -leidet. (...) Eine, die liebt, leidet und hasst, wie wir alle. Und die mordet aus Beweggründen, die wir jedenfalls nachvollziehen können." (Murnauer Tagblatt, 16.05.2019)

  

 Mit: Lisa Wittemer

Regie: Chiara Nassauer


LEUTNANT GUSTL nach der Novelle von Arthur Schnitzler

 

"Chiara Nassauer und Nikolaos Boitsos (...) begeisterten mit einer genialen Umsetzung. (...) Ein spannendes Experiment für die Darstellerin wie für das Publikum - das nicht besser hätte gelingen können." (Murnauer Tagblatt, 22.02.2019) 

 

Mit: Chiara Nassauer

Regie: Nikolaos Boitsos


 

JENNY HÜBNER GREIFT EIN von Hartmut El Kurdi

 

"Die junge Schauspielerin Julia Gruber fesselt in JENNY HÜBNER GREIFT EIN von Hartmut El Kurdi die Kinder - die Großen übrigens auch - mit überbordender Spielfreude, vollstem Körpereinsatz und einer wandlungsfähigen, ausdrucksvollen Stimme. (...) Begeisterter Applaus von Klein und Groß für die Geschichten-Retterin!" (Murnauer Tagblatt, 17.4.2019)

 

Mit: Julia Gruber

Regie: Chiara Nassauer


2018

 

 

RICHARD III. nach William Shakespeare  

 

"Aus einem Dutzend Darsteller wird ein einziger; aus mehreren Stunden Spieldauer 70 Minuten. Das klingt nach einem Wagnis. Dass diese Verknappung bestens aufgehen kann, beweisen Nassauer und ihr faszinierender Haupt- und Alleinakteur Patrick Brenner. In fliegenden Szenenwechseln schlüpft er in Windeseile in die verschiedenen Figuren.  (...) Wie es Brenner gelingt, diese Fülle strukturiert, spannend und verständlich über die (nicht existierende) Rampe zu bringen, ist bewundernswert. (...) Verdienter Beifall für diese gelungene Inszenierung, die Shakespeare wie im Brennglas zeigt." (Murnauer Tagblatt, 16.11.2018)

 

Mit: Patrick Brenner

Regie: Chiara Nassauer


2017

 

"KUNST" von Yasmina Reza 

 

"Drei Männer, ein Bild, zwei Hocker, ein Tisch - weniger ist mehr. Das mag sich der Zuschauer vielleicht nicht unbedingt beim Anblick des weißen Bildes gedacht haben, welches das Objekt der Begierde von Serge darstellt. Sicher gilt es aber für die minimalistische Inszenierung durch Chiara Nassauer, genau wie für die auf das wesentliche reduzierte Ausdrucksstärke der Protagonisten. (...) Wie sich die Männerseelen dabei in einem Wechsel von Monologen und Dialogen, die sich bis zur Prügelei steigerten, offenbart haben, war fesselnd und äußerst unterhaltsam. Genauso hat es betroffen gemacht: Dort, wo sich der Zuschauer wiedererkannt hat im Spiegel von Bewertung, Rechthaberei und der eigenen Unfähigkeit, sich seiner echten Gefühle gewahr zu werden." (Murnauer Tagblatt, 04.10.2017)

 

Mit: Christian Freude, Christian Jungwirth und Stefan C. Limbrunner

Regie: Chiara Nassauer

 


2014

 

HIOB. Eine Grenzerfahrung (Koproduktion mit dem TonArt-Chor Sauerlach-Holzkirchen)

 

"Eine äußerst anspruchsvolle Inszenierung mit einem hochkarätigen Hauptdarsteller Christian Jungwirth als Hiob sowie einem vielseitigen Chor. (...) Als das Licht nach gut einer Stunde ausgeschaltet wurde und völlige Dunkelheit im großen Festsaal herrschte, vernahm man ein kollektives Schlucken im Publikum. Dann tosender Applaus." (Holzkirchner Merkur, 16.10.2014)

 

"Chiara Nassauer und Christoph Garbe (...) ist eine spannende Verbindung aus Ein-Mann-Schauspiel und Dialog mit dem Chor gelungen, aus Stille und Lärm, Gesang und Geräuschen, Momenten dramatischer Verzweiflung und ruhiger Kraft. (...) Ihnen ist es mit dieser ungewöhnlichen Inszenierung gelungen, die Zuhörer aufgewühlt und nachdenklich in den Abend zu schicken, nach einem verdienten, lang anhaltenden Applaus." (Kulturvision, 15.10.2014)

 

Mit: Christian Jungwirth

Musik und Chorleitung: Christoph Garbe

 Regie: Chiara Nassauer 


2012

PEER GYNT von Henrik Ibsen (Koproduktion mit dem Murnauer Kammerorchester)

 

"Das Publikum zeigt sich begeistert und spendet kräftigen Applaus. (...) Offenbar hat Regisseurin Chiara Nassauer ihr Ziel erreicht. Mit dieser neuen Art des Musik-theaters wollte sie mehrere Gefühls-ebenen der Zuschauer ansprechen. Das gelingt ohne große Requisiten. Lediglich eine Holzkiste und projizierte Live-Sandkunst von Evgenia Gostrer verschaffen dem anspruchsvollen Stück Atmosphäre." (Murnauer Tagblatt, 12.11.2012)

 

Mit: Kirstin, Fischer, Chiara Nassauer, Yvonne Pajonkowski, Enea Lanzarone und Stefan C. Limbrunner

Regie: Chiara Nassauer

 


2011

WILDE REITER / KRÄFTE von August Stramm 

 

"Ihre (Chiara Nassauers) Stücke sind sowohl provokant als auch informativ und stilsicher." (Passauer Neue Presse, 10.10. 2011)

 

Mit: Natascha Heimes, Yvonne Pajonkowski, Philip Keller und Enea Lanzarone

Regie: Chiara Nassauer

  


 EIN SOMMERNACHTSTRAUM nach William Shakespeare (Koproduktion mit dem Murnauer Kammerorchester und dem Expression Zentrum Murnau)

 

"Ein Gesamtkunstwerk aus Musik, Theater und Tanz gab es jetzt im Kultur- und Tagungszentrum zu sehen. Nachdem die Schauspielgruppe (...) krankheitsbedingt ausgefallen war, blieben der Jungregisseurin Chiara Nassauer nur anderthalb Wochen Zeit, um etwas auf die Beine zustellen. Das reichte der Uffingerin, um einen unterhaltsamen Sommernachtstraum auf die Bühne zu stellen." (Murnauer Tagblatt, 11.7.2011)

 

Mit: Natascha Heimes, Chiara Nassauer und Yvonne Pajonkowski

Regie: Chiara Nassauer 


2010

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schauspielführungen und interaktive Events (Kooperationen mit der Tourist-Information Murnau, vhs Garching-Neubiberg, Horváth-Gesellschaft Murnau, Foltermuseum Burghausen) 

 

WO IST HORVÀTH? - Eine Theaterspurensuche durch Murnau: 

"Jede Station zeigte einen gekonnt in Szene gesetzten Ausschnitt aus einem von Horváths Stücken. (...) Ergänzt wurde dieses ungewöhnliche Theater von der humorvollen Moderation des Schauspielers Christian Jungwirth alias Gustl, der zahlreiche Anekdoten und sachliche Informationen sprachlich fließend zu verknüpfen wußte. Hierbei trat er in Kontakt mit den Zuschauern, was dem Ganzen eine besondere Nähe und Lebendigkeit verlieh." (Murnauer Tagblatt, 25.06.2011)

 

AUF DEN SPUREN DER KELTEN UND BAUERN IN UNTERBIBERG:

"Wundern konnten sich Unterbiberger, die Anfang Juli zufällig über den Kirchplatz oder am Hachinger Bach entlang unterwegs waren: Bajuwaren, Bauern und sogar eine verirrte Sommerfrischlerin waren unterwegs und bewegten sich völlig natürlich, als sei Unterbiberg ein Ort der parallelen Zeitenwende. (...) Dass Mönche auch mal schrecklichen Hunger haben können und es auch schon früher energische Frauen gab, die ihren Ehemann unter der Fuchtel hatten, zeigten Felix Mayer, Claus Kupreit und Chiara Nassauer, Darstellerin, Autorin und Regisseurin des Spektakels, mit viel Humor." (nanu, 05/11)

 

MIT DEM SCHARFRICHTER DURCH DEN FOLTERTURM:

"Die Führung ist ein Stück, ein Schauspiel, eine Szene aus längst vergangenen Tagen, die so oder so ähnlich auf der Burg passiert sein könnte. (...) Eine Führung, die realistische Einblicke bietet, die aber ganz nebenbei auch unterhält und einen gewissen ironischen und damit humoristischen Ton bewahrt." (Passauer Neue Presse, 11.06.201o)

 

"Schnell entwickelt sich zwischen dem Scharfrichter und der kleinen Gruppe eine gewitzte Unterhaltung. Historische Daten zum "Schindernest" Burghausen (...) werden von einer kleinen Geschichte transportiert, die sowohl über eine Portion Gänsehaut-Potential als auch Humor verfügt." (Altöttinger Wochenblatt, 02.06.2010)


GOOD GIRL GONE BAD - Der Braun-Ensslin-Komplex nach Monologen von Christine Brückner 

 

"Claudia Hinterecker und Dorothée Höhn machen Eindruck, monologisieren nicht nur, sondern spielen miteinander: die eine überzeugend mit der relativen Gelassenheit der Gattin des Führers, die andere ergreifend mit der glühenden Leidenschaft der Terroristin. Bei allem Ernst der Lage ist auf beiden Seiten Platz für ein wenig Galgenhumor." (OVB Mühldorf, 04.02.2011)

 

"Das Publikum reagierte fasziniert." (Murnauer Tagblatt, 01.12.2010)

 

Mit: Claudia Hinterecker und Dorothée Höhn

Regie: Chiara Nassauer


LOVE(HATE)LOVE - Ein Sommer-Nachts-Traum nach nach William Shakespeare (Internationales Regiefestival "Versionale" 2010 in Leipzig) // Gewinner des Jury- und des Publikumspreises im Viertelfinale

 

Mit: Natascha Heimes

Regie: Chiara Nassauer