SPIELZEIT 2020/21

WICHTIGER HINWEIS: Aufgrund der aktuellen Corona-Situation behalten wir uns Änderungen am Spielplan vor. Über die neuesten Entwicklungen informieren wir Sie regelmäßig auf dieser Seite und unter TERMINE!

MOBY DICK. Ein Mitmach-Hörspiel für die Badewanne nach dem Roman von Herman Melville. Verfügbar ab 29. Januar 2021.

 

"Da bläst er!" Moby Dick, der weiße Wal und Kapitän Ahab, sein von unauslöschlichem Hass getriebener Jäger, sind inzwischen mythische Figuren geworden. Das Zimmertheater Uffing macht nun Herman Melvilles (1819- 1891) Schilderung eines ungeheuerlichen Abenteuers zu einem Theater-Erlebnis für die eigenen vier Wände: Bei einem "Sprach-Bad" kann Jede/r zu jeder gewünschten Uhrzeit in der heimischen Badewanne (oder auch auf der Wohnzimmer-couch) den Abenteuern auf hoher See lauschen - und mitspielen.

 

Per E-Mail erhalten die Zuschauer*innen vorab eine Liste der benötigten Requisiten, mit denen sich stimmungsvolle Geräusche erzeugen und packende Szenen aus dem Roman spielerisch nachstellen lassen. Dazu sorgen die Stimmen von Chiara Nassauer und Christian Jungwirth als Audiodatei für eindrucksvolle Schilderungen und jede Menge Nervenkitzel. Kopfkino pur - und Theater für zuhause!

 

Mit: Chiara Nassauer und Christian Jungwirth

Konzept und Tonschnitt: Chiara Nassauer

 

Ab 29.01. auf Bestellung jederzeit verfügbar!


FRÜHLINGSGEFÜHLE. Gedichte, Prosa und Briefe rund um den Frühling und die Liebe. Verfügbar ab 5. Februar 2021. 

 

Schon wieder Pralinen und Blumen zum Valentinstag? Wie wäre es stattdessen mit einer Liebeserklärung für die Ohren? Chiara Nassauer und Christian Jungwirth lesen eine Auswahl der schönsten Gedichte, Erzählungen und Briefe rund um die schönste Jahreszeit - und die damit verbundenen Frühlingsgefühle. Eine Hörbuch-Lesung zum Verschenken an die oder den Liebste(n) - und natürlich an alle Literatur- und Frühlingsfreunde!

 

Mit: Chiara Nassauer und Christian Jungwirth

Tonschnitt: Nikolaos Boitsos

 

Ab 05.02. auf Bestellung jederzeit verfügbar!


DORFKIND. Ein Audio-Spaziergang durch Uffing am Staffelsee, zum Entdecken und Mitspielen. Verfügbar ab 12. März 2021.

 

Chiara Nassauer ist ein Dorfkind: Aufgewachsen in Uffing am Staffelsee in den 80er und 90er Jahren. Sie kennt sie alle:  Die Plätze, an denen man als Kind wilde Bandenlager zwischen Gestrüpp und Bachläufen errichten konnte. Die Plätze, wo einmal die Kaugummiautomaten mit den steinharten Kugeln hingen. Die Plätze, an denen man sich früher noch auf der Leichenhaus-mauer verstecken konnte, um vorbeigehende Leute zu erschrecken. Die Plätze, wo man Pfennige sammeln konnte und wo man sie gegen eine Zuckerltüte tauschen konnte. Aber auch die Plätze, wo man sich um Sand gestritten hat, wo Katzen gefährlich lebten, wo man sich zum heimlichen Rauchen verstecken musste und wo man beim Bobfahren - mit schmerzhaften Folgen - den hinterlistigen Huckel übersehen hat. Aber ist man überhaupt ein richtiges Dorfkind, wenn die Eltern nicht "vo da" sind? 

 

Bei diesem Audio-Spaziergang durch Uffing können sie diese Plätze mitentdecken, humorvolle, aufregende und melancholische Szenen aus einer Dorfkindheit und -jugend mithören und den Zeitvertreib von damals selbst ausprobieren - wenn Sie sich trauen!

 

Mit: Chiara Nassauer

Konzept und Tonschnitt: Chiara Nassauer

 

Ab 12.03. auf Bestellung jederzeit verfügbar!


GUT GEGEN NORDWIND. Theaterstück nach dem Roman von Daniel Glattauer. Premiere am 16. April 2021.

 

Eigentlich will Emmi nur ihr Zeitschriften-Abo kündigen. Doch wegen eines Tippfehlers in der E-Mail-Adresse landet ihre Nachricht bei Leo, der mit dem Abo rein gar nichts zu tun hat. Nur aus Höflichkeit antwortet er ihr. Und weil sich Emmi von ihm verbal angezogen fühlt, schreibt sie zurück. Nach anfänglichem Geplänkel entwickelt sich zwischen den beiden eine echte Kommunikation und eine immer intimere Freundschaft, die die Leitungen knistern lässt. Ein persönliches Treffen klingt verführerisch. Aber lässt sich eine "Bildschirm-Beziehung" auch auf das wahre Leben übertragen? Können gesendete, empfangene und gespeicherte Liebesgefühle einer echten Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?

 

Daniel Glattauers (*1960) Roman GUT GEGEN NORDWIND steckt voller Wortwitz und Leidenschaft und hat schon vor seiner Adaption für die Bühne unzählige Leser begeistert. Dem Uffinger Publikum ist der "Paar-Spezialist" Glattauer bereits durch das erfolgreiche und Lachtränen garantierende Gastspiel DIE WUNDERÜBUNG bekannt.

 

Mit: Chiara Nassauer und Tobias Zeitz

Regie: Nikolaos Boitsos

 

Aufführungsrechte: Thomas Sessler Verlag

 

Weitere Spieltermine:

23.04.

07.05.

14.05.

21.05.

 


 (c) Barbara Jungwirth          

 

KRAMBAMBULI. Solostück nach der Erzählung von Marie von Ebner-Eschenbach. Wiederaufnahme ab 18. April 2021. 

 

Im Wirtshaus trifft Revierjäger Hopp auf einen Wilddieb, den alle nur "den Gelben" nennen. Hopps Aufmerksamkeit wird aber vor allem durch den Hund des "Gelben" geweckt, für den er eine unerklärliche Zuneigung empfindet und den er für zwölf Flaschen Schnaps seinem Besitzer abkauft. Ab jetzt hört das Tier auf den Namen "Krambambuli". Erst nach Monaten strenger Erziehung akzeptiert der Hund den Jäger als seinen neuen Herrn und wird ihm ein treuer Gefährte. Als der Oberförster des Bezirks tot aufgefunden, gerät der "Gelbe" in Verdacht, der Mörder zu sein  - und "Krambabuli" wird ausgeschickt, um seinen alten Herrn zur Strecke zu bringen...

 

Marie von Ebner-Eschenbachs (1830-1916) packende Erzählung über Treue, Freundschaft und Verrat zählt zu den bekanntesten volkstümlichen Dichtungen Österreichs. Das Zimmertheater Uffing präsentiert in einer neuen Fassung für einen Darsteller die Geschichte um einen Hund und seine zwei Herren als "Alpen-Western".

 

"Eine besondere Herausforderung für Schauspieler Andreas M. Bräu, der bei der Premiere im Minutentakt unter Nassauers Regie in nicht weniger als elf verschiedene Rollen schlüpfte. (...) Viel Beifall." (Murnauer Tagblatt, 18.03.2020)

 

Mit: Andreas M. Bräu

Textfassung und Regie: Chiara Nassauer

  

Weitere Spieltermine:

02.05.

16.05.

 (c) Barbara Jungwirth          


(c) Barbara Jungwirth

 

DIE WAND. Solostück nach dem Roman von Marlen Haushofer, bearbeitet von Dorothee Hartinger. Wiederaufnahme ab 24. April 2021.

 

Eine Frau wacht eines Morgens allein in einer Jagdhütte auf und findet sich von einer unsichtbaren Wand eingeschlossen, hinter der kein Leben mehr zu existieren scheint. In völliger Isolation, ohne menschliche Kommunikation und Gesellschaft, beginnt für sie ein archaisches Leben, das sich immer weiter von Selbstverständlichkeiten und Gewohnheiten entfernen muss. Auf alten Kalenderblätter schreibt sie eindringlich, zart und nie sentimental von ihrem Tagesablauf, von harter Arbeit und kleinen Freuden; von den Tieren, die sie genauso brauchen wie sie deren Gesellschaft, und von ihrer Einsamkeit. Doch ist sie wirklich die einzige Überlebende? 

 

Marlen Haushofer (1920-1970) schrieb 1963 mit der WAND ihren berühmtesten Roman. Er trägt nicht nur feministische, apokalyptische, utopische und zivilisationskritische Züge, sondern ist auch Dokument eines selbstbestimmten Lebens und Trostspender in Zeiten von Isolation und Abstand. In Haushofers eigenen Worten: "Jene Wand, die ich meine, ist eigentlich ein seelischer Zustand, der nach außen plötzlich sichtbar wird."

 

Mit: Chiara Nassauer

Regie: Nikolaos Boitsos

 

Aufführungsrechte: Thomas Sessler Verlag

 

Weitere Spieltermine:

08.05.

23.05.

(c) Barbara Jungwirth


GASTSPIEL: DER ANSAGER EINER STRIPTEASE-NUMMER GIBT NICHT AUF. Solo für einen Herrendarsteller von Bodo Kirchhoff.

 

Ein Nachtclub - der Ansager einer Striptease-Nummer betritt die Bühne. Er verspricht den "letzten klassischen Striptease auf deutschem Boden". Gleich werde Andrea erscheinen, deren Mutter bereits Stripteasetänzerin war und die ihr Handwerk von der Pieke auf gelernt hat. Er verspricht Unglaubliches, und das, obwohl im Zeitalter des Fernsehens der Striptease schon totgeglaubt war. Doch Andrea scheint sich zu verspäten. Oder ist Andrea eigentlich Andreas? Ein verwirrendes Spiel beginnt...

 

In diesem Solostück von Bodo Kirchhoff (*1948) wird ein Unterhalter gezeigt, ein fettes Burnout in den Knochen, Panickattacken inklusive, homo oder hetero, leicht verwirrt, gelangweilt und trotz allem noch hellwach. Ein Ansager soll er sein und seine Show bald starten - nur die beste Nummer, also die würde ihm noch fehlen... Aber fehlt sie denn wirklich?

 

"(Wilk) schafft es, vom ersten Moment, wenn er die Bühne  betritt, das Publikum mitzunehmen und zu fesseln. Und das 70 Minuten im Alleingang - in einem fulminanten witzigen Monolog. (...) Das tragikomische Ein-Personen-Stück stellt Fragen nach der Relevanz geschlechtlicher Zuordnungen in der Gesellschaft und der Wirkung der Zurschaustellung des Körpers. Der Zuschauer erlebt einen wahren, aber eher psychischen Striptease." (Münchner Merkur)

 

"Wilk gibt alles, verausgabt sich total - und bleibt doch immer Herr des abstrus-absurden, tragisch-komischen Geschehens." (Süddeutsche Zeitung)

 

Von und mit: Ansgar Wilk

Textbearbeitung und Ausstattung: Ulrike Beckers

Eine Produktion des Hoftheaters Bergkirchen

 

Nur am 25.04.!


GASTSPIEL: ALLES  QUATSCH! EIN ABEND MIT MARLENE DIETRICH von Nico Rabenald

 

Einen Koffer hat die legendäre Marlene Dietrich jetzt nicht nur in Berlin, sondern auch auf der Bühne des Uffinger Zimmertheaters. Auf einem ganzen Berg von Gepäck macht sich die Dietrich bereit für ihre letzte Reise - denn das Stück beginnt 1992, als sie völlig zurückgezogen in Paris stirbt... Alles Quatsch! Als Weltstar ist sie schließlich unsterblich! Und so blickt sie zurück auf ihre Leben, auf ihre Begegnungen mit berühmten Zeitgenossen wie Ernest Hemingway und Frank Sinatra, ihre Selbstbehauptung als Frau, auf das komplizierte Verhältnis zu ihrer Tochter und auf ihren Kampf als Künstlerin gegen den Faschismus. Aber auch auf sich selbst, die Dietrich, wie sie sich selbst sah: "Praktisch und diszipliniert". Und ihre betörende erotische Ausstrahlung? "Seit dem Blauen Engel nichts als harte Arbeit!" Sie rechtfertigt sich, erfindet hier und da ihre eigene Wirklichkeit und verstrickt sich in Widersprüche.

In Nico Rabenalds humorvollem, ironischem und nachdenklichen Biographie-Abend, mit Lisa Hanöffner in  der Hauptrolle, wird die Legende "Marlene" menschlich.

 

Mit: Lisa Hanöffner

Regie: Chiara Nassauer

 

Aufführungsrechte: Hartmann & Stauffacher Verlag

Eine Produktion des Cabaret des Grauens Burghausen

 

Nur am 15.05.!


DIE NACHT KURZ VOR DEN WÄLDERN Solostück von Bernard-Marie Koltès, in der Übersetzung von Simon Werle. Premiere am 22. Mai 2021.

 

Ein Mann steht an einer Straßenecke, an einem Avend, den er - wieder einmal - allein verbringt. Mit allen nur erdenklichen Worten versucht er, einen Unbekannten aufzuhalten, dem er schon eine Weile gefolgt ist. Er erzählt ihm von seiner Welt: Einer Vorstadt-gegend, in der es regnet, wo man fremd ist, wo man nicht mehr arbeitet. Einer nächtlichen Welt, die er durchquert, um zu fliehen, ohne sich umzudrehen. Er spricht über alles - auch über die Liebe, wie man nie über sie sprechen kann, außer mit einem Unbekannten. 

 

Bernard-Marie Koltès (1948 - 1989) beschrieb in seinen Theaterstücken messerscharf, brutal, aber auch zärtlich das Lebensgefühl all derer, die am Rand der Gesellschaft stehen. Mit seinem Monolog über Einsamkeit, Heimatlosigkeit, Unterdrückung, Angst und Liebe feierte er 1977 seinen ersten großen Erfolg. 

 

Spiel und Regie: Patrick Brenner

 

Aufführungsrechte: Verlag der Autoren

 

 

Weitere Aufführung:

29.05.


DAS GESPENST VON CANTERVILLE. Solostück nach dem Roman von Oscar Wilde. Premiere am 3. Juni 2021.

 

Sir Simon de Canterville ist ein hart arbeitendes, ehrwürdiges englisches Schlossgespenst. Wie es sich gehört, spukt er seit Jahrhunderten durch das Anwesen von Canterville, versetzt die Bewohner in Angst und Schrecken und kümmert sich liebevoll um den althergebrachten Blutfleck in der Bibliothek. Doch dann zieht der amerikanische Botschafter Otis mit seiner Familie ein - und diese aufgeklärten Amerikaner glauben nicht an Gespenster! Der Blutfleck fällt Mr. Otis´ Fleck-Weg-Mittel zum Opfer, der Geist wird ermahnt, seine rasselnden Ketten besser zu ölen, und die Zwillinge stellen dem armen Gespenst eine Falle nach der anderen. Als Sir Simon schon beginnt, den Sinn seines Daseins zu hinterfragen, begegnet ihm die junge Virginia Otis und erklärt sich bereit, ihm zu helfen.

 

DAS GESPENST VON CANTERVILLE war Oscar Wildes (1854-1900) erste veröffentlichte Erzählung. Der irische Schriftsteller schuf hier eine - im wahrsten Sinne des Wortes - unsterbliche Figur, die seither Generationen von Erwachsenen und Kindern begeistert.

 

Mit: Chiara Nassauer

Regie: Nikolaos Boitsos

 

Weitere Spieltermine:

10.06.

19.06.

30.07.

31.07.


DAS KUNSTSEIDENE MÄDCHEN. Solostück nach dem Roman von Irmgard Keun, bearbeitet von Gottfried Greiffenhagen. Premiere  am 18. Juni  2021.

 

"Ich werde ein Glanz!" Dieser Wunsch treibt die junge Doris Anfang der 1930er Jahre um. Bei ihrem Traum von Liebe, Luxus und Karriere kommt natürlich nur ein einziges Ziel in Frage: Berlin! Doch schon bald sieht sich Doris mit der glanzlosen Realität konfrontiert: Arbeitslosigkeit und Kriminalität prägen den Alltag in der Metropole, und statt des ganz großen Glücks erwarten sie flüchtige Männerbekanntschaften, Gewalt und der Kampf ums nackte Überleben. Doch allen Enttäuschungen zum Trotz versucht Doris, ihren Platz in der halbseidenen Vergnügungswelt zu behaupten. 

 

1931 machte ihr erster Roman GILGI, EINE VON UNS Irmgard Keun (1905-1982) über Nacht berühmt. Doch bereits zwei Jahre später landeten ihre lebensnahen und zugleich poetischen Schilderungen der Zeit auf der Liste "schändlichen und unerwünschten Schrifttums" der Nationalsozialisten. Erst spät wurden ihre zeitlosen Werke wiederentdeckt, auch durch Gottfried Greiffenhagens Bearbeitungen für die Bühne.

 

Mit: Lisa Wittemer

Regie: Chiara Nassauer

 

Aufführungsrechte: Felix Bloch Erben Verlag

 

Weitere Spieltermine:

27.06.

22.07.

23.07.


"EINER MUSSTE JA SCHLIEßLICH DAMIT ANFANGEN..." Szenische Lesung zum 100. Geburtstag von Sophie Scholl. Premiere am 20. Juni 2021.

 

Deuschland im Frühjahr 1943:  Als Mitglied der studentischen Widerstandsgruppe "Die weiße Rose" druckt die junge Sophie Scholl gemeinsam mit ihrem Bruder Hans und weiteren Helfern Flugblätter, die per Post verschickt werden sollen, um gegen des Terror des Naziregimes aufzubegehren. Als durch den Krieg auf einmal keine Briefumschläge mehr zu bekommen sind, kommen die Geschwister auf eine mutige, aber gefährliche Idee... 

 

In diesem Jahr wäre Sophie Scholl 100 Jahre alt geworden. Gestorben ist sie aber mit nur 21 Jahren - hingerichtet wegen "Vorbereitung zum Hochverrat". Aus den Verhörprotokollen, persönlichen Briefen und Schilderungen von Zeitgenossen entsteht ein eindringlicher Abend über das Leben einer einfühlsamen und mutigen jungen Frau.

 

Mit: Chiara Nassauer und Christian Jungwirth

 

Weitere Spieltermine:

25.06.


GASTSPIEL: LAUSDIRNDLGESCHICHTEN. 

Eine bittersüße Reise durch die frühen Kindheitsjahre der Schriftstellerin Lena Christ. Szenische Lesung mit Lisa Hanöffner und musikalischer Begleitung.

 

Die Frau Bas sagt, dass die Leni ein Malefiz-karbatschen und ein Saufratz ist. Aber das macht nichts. Das hat sie nicht umsonst gesagt. Die Leni weiß schon was. Der Leni fällt immer etwas ein. Da wird Obst stibitzt, Eier und Kleingeld aus der Sparbüchse des Bruders. Ein Glas Blutegel für den guten Zweck geborgt. Da lässt man einen Ropfer-girgel an einem Baum hängen, weil der

Herr Mesmer des Weges kommt. Der auf die Leni übrigens gar nicht gut zu sprechen ist.

Schon wird mit dem Neuwirtshubertl und dem Schlosserflorian der nächste Schabernack ausgeheckt. Bei den geliebten Großeltern ist es für die Leni furchtbar schön gewesen. Aber mit einem mal hat sie zu der Mutter nach München müssen... Kindheits-erinnerungen die einem zum Lachen bringen und gleichzeitig tief unter die Haut gehen. 

 

„Lena Christ ist das - rein dichterisch, vielleicht neben Annette Droste - größte, stärkste, sinnlichste Talent unserer ganzen Literatur“. (Werner Mahrholz, Literaturkritiker)   

 

Mit: Lisa Hanöffner

Regie: Chiara Nassauer

 

Eine Produktion des Cabaret des Grauens Burghausen

 

Spieltermine:

26.06.

08.08.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WIE UFFO NACH UFFING KAM. Schauspielführung durch Uffing am Staffelsee. Wiederaufnahme ab 27. Juni 2021.

 

Wie kam die Staffelsee-Gemeinde Uffing eigentlich zu ihrem Namen - und wie kam überhaupt ihr Namenspatron hierher? Welche Wunder geschahen bei der Wallfahrt zur Sankt-Agatha-Kirche? Was hatte es mit den vielen Mühlen an der Ach auf sich? Und welche Geheimnisse birgt der "unkundte" Wald?  Finden Sie es heraus - bei einem szenischen Spaziergang durch die Vergangenheit! Hier können Sie große Geschichte und kleine Geschichten, wie sie sich damals abgespielt haben könnten, direkt vor Ort erleben und ein schönes Fleckchen Erde noch besser kennen lernen.

 

Mit: Chiara Nassauer und Nikolaos Boitsos

Treffpunkt: Vor dem Eingang zum Zimmertheater Uffing

 

Weitere Spieltermine:

01.08., 14 Uhr (!)

29.08., 14 Uhr (!)


Weitere Produktionen werden in Kürze mit Spielterminen bekanntgegeben!


Bereits abgespielte Produktionen des Zimmertheaters finden Sie in unserem Archiv.