SPIELZEIT 2019/20

Premieren

EMMAS GLÜCK. Solostück nach dem gleichnamigen Roman von Claudia Schreiber // Bearbeitet von Caspar Harlan und Kerstin Wittmann. Premiere am 20. September 2019.

 

Emma lebt alleine auf ihrem heruntergekommenen, hoffnungslos verschuldeten Bauernhof, wo sie von einem anderen Leben träumt. “Lieber Gott, mach mich glücklich oder reich“ - so lautet ihr tägliches Gebet. Die Antwort darauf kommt mit einem großen Knall, als vor ihrem Hof ein Ferrari aus der Kurve fliegt. Darin: 25.000 Dollar und der todkranke Max, der eigentlich mit dem gestohlenen Geld nach Mexiko durchbrennen wollte. Beginnt hier das langersehnte Glück für die urwüchsige, liebeshungrige Emma? 

 

„Unprätentiös und leichtfüßig“ nannte die Süddeutsche Zeitung den Roman von Claudia Schreiber (*1958), der bereits mit Jürgen Vogel und Jördis Triebel in den Hauptrollen verfilmt wurde. Ein Drama und zugleich ein modernes Märchen, ein Krimi, aber vor allem eine hinreißend skurrile Liebesgeschichte, die von der Suche nach dem Glück und der unbändigen Lust am Leben erzählt.

 

"Welche Intensität und Dichte Nassauers und Boitsos in dieser (...) Inszenierung erreichen, bewegt und ergreift. Wieder einmal sehenswert." (Murnauer Tagblatt, 01.10.2019)

 

 

Mit: Chiara Nassauer

Regie: Nikolaos Boitsos

 

Spieltermine:

19.10., 20 Uhr

09.01.2020, 20 Uhr

11.01., 20 Uhr

30.01., 20 Uhr


STRATEGIE EINES SCHWEINS. Solostück von Raymond Cousse. Premiere am 11. Oktober 2019.

 

Das Schwein, allein in einem engen Quartier, steht wenige Tage vor der Schlachtung. Seine Gedanken kreisen: Um die Schweinemast, die ständigen Querelen mit dem Tierpfleger, die niederen Instinkte und den bevorstehenden Tod. Von Revolte hält es nicht viel, denn das würde bloß die Qualität seiner Produkte verringern. Liegt nicht schließlich der Sinn seines Lebens darin, dem Verbraucher die beste Wurst zu liefern? 

 

Raymond Cousse (1942-1991) schrieb mit seiner „Stratégie pour deux jambons“ ein wunderbares Bühnenkleinod und eine bitterböse Parabel über Schweine und Menschen, den Protest gegen Beiläufigkeiten und die seltsame Akzeptanz des großen Ganzen – auch wenn die eigene Rolle darin die des Schlachttiers ist. 

 

Von und mit: Christian Jungwirth

 

Spieltermine:

26.10., 20 Uhr

23.01.2020, 20 Uhr

     25.01., 20 Uhr

16.02., 19 Uhr (!)


EFFI BRIEST. Theaterstück nach dem Roman von Theodor Fontane. Premiere am 25. Oktober 2019.

 

Was tun, wenn man ständig hin- und hergerissen ist zwischen eigenen Sehnsüchten und den Erwartungen anderer? Auf Wunsch ihrer Eltern heiratet die lebenslustige Effi Briest den zwanzig Jahre älteren Baron von Innstetten und zieht mit ihm in die Provinz. Um nicht an Langeweile und Einsamkeit zugrunde zu gehen, stürzt sie sich in eine unglückliche und kurzlebige Affäre mit dem attraktiven Major Crampas. Doch Jahre später holt die Vergangenheit sie ein - mit dramatischen Folgen für alle Beteiligten...

 

Theodor Fontanes (1819-1898) Roman, in dem er Konventionen wie Männermoral und sozialen Status genauestens unter die Lupe nahm, wurde sein größter literarischer Erfolg. Noch heute zeigt er deutlich, welchen Druck die Gesellschaft auf Individuen ausübt und wie Menschen jenseits der gängigen Normen ausgeschlossen werden.

 

Mit: Lisa Wittemer und Petra-Lina Schulze

Regie: Chiara Nassauer

 

Spieltermine:

25.10., 20 Uhr

01.11., 20 Uhr

21.11., 20 Uhr

29.11., 20 Uhr

12.01.2020, 19 Uhr (!)

01.03., 19 Uhr (!)


FRÄULEIN ELSE. Solostück nach der Novelle von Arthur Schnitzler. Premiere am 22. November 2019.

 

Mitten in der Sommerfrische erreicht die 19-jährige Else ein dramatischer Hilferuf: Um ihren Vater vor einer Verhaftung wegen Veruntreuung zu retten, soll sie den Kunsthändler Dorsday um Geld bitten. Doch dieser verlangt eine Gegenleistung: Er will das „Kunstwerk“ Else nackt sehen. Soll sie sich für den reichen Gönner prostituieren und ihre Selbstbestimmung aufgeben? Oder den Vater ins Gefängnis wandern lassen? Schwankend zwischen Todessehnsucht und exhibitionistischen Wünschen, Verantwortungsgefühl und Emanzipation muss Else eine folgenschwere Entscheidung treffen.

 

Arthur Schnitzler (1862-1931) sezierte als Schriftsteller, Arzt und Psychoanalytiker messerscharf das Seelenleben seiner Figuren. Nach dem Erfolg von LEUTNANT GUSTL zeigt das Zimmertheater Uffing nun ein weiteres bekanntes Werk Schnitzlers, das nicht erst seit der #MeTooDebatte brennend aktuell ist.

 

Mit: Lisa Wittemer

Regie: Nikolaos Boitsos

 

Spieltermine:

22.11., 20 Uhr

28.11., 20 Uhr

10.01.2020, 20 Uhr

19.01., 19 Uhr (!)

08.02., 20 Uhr


HAARMANN, FRITZ. Theaterstück von Rainer Lewandowski. Premiere am 18. Januar 2020.

 

Seinen Opfern lauerte der unscheinbare Fritz Haarmann zumeist am Bahnhof Hannover auf, bot obdachlosen oder weggelaufenen Jungen einen Schlafplatz und eine warme Mahlzeit, vielleicht auch die Aussicht auf ein wenig verbotene Zärtlichkeit. Insgesamt 24 junge Männer ermordete er in seiner Wohnung, zerstückelte sie und warf ihre sterblichen Überreste in den Fluss Leine. 1924 wurde er für seine Taten zum Tode verurteilt wurde; Jahrzehnte später wurde bekannt, dass sein Geständnis erst durch den Einsatz brutalster Polizeigewalt zustande gekommen war.

 

Wie wird ein Mensch zur Bestie? Können Misshandlungen, Verletzungen, Traumata aus einem normalen Bürger einen Serienmörder machen? Oder sind manche Menschen einfach „böse geboren“? In seinem Stück untersucht Rainer Lewandowski (*1950) einen der berüchtigsten Kriminalfälle der deutschen Geschichte, basierend auf den Originaldokumenten und Verhörprotokollen des Falls Haarmann.

 

Mit: Christian Jungwirth und Chiara Nassauer

Regie: Nikolaos Boitsos 

 

Spieltermine:

18.01. 2020, 20 Uhr

31.01., 20 Uhr

01.02., 20 Uhr

07.02., 20 Uhr

09.02., 19 Uhr (!)

15.02., 20 Uhr


GRETCHEN 89FF. Komödie von Lutz Hübner. Premiere am 13. Februar 2020.

 

Goethes FAUST I, Seite 89 folgende, abends. Margarete ziemlich durcheinander, da sie gerade ein Kästchen mit Goldschmuck in ihrem Schrank entdeckt hat. Eine weltberühmte Szene der Literaturgeschichte, ein Fest für jeden Theatermacher... eigentlich könnte alles so schön sei. Da kennen Sie das Theater aber schlecht! In dieser rasanten Revue werden ganz spezielle Exemplare aus der Spezies Regisseur und Schauspielerin auf die Bühne gebracht, mit all ihren Neurosen, Macken und Befindlichkeiten. Die Anfängerin und der Schmerzensmann, das Tourneepferd und der notorische Streicher, die zickige Diva, die hyperintellektuelle Dramaturgin und der Hospitant, der in der Schule schon mal Dürrenmatt gespielt hat. Ob diese „Kästchenszene“ noch zu retten ist?

 

Lutz Hübner (*1964), einer der erfolgreichsten Autoren auf deutschen Bühnen, gewährt hier dem Publikum einen tiefen, ungeschminkten und urkomischen Einblick in die Welt des Theaters. 

 

Mit: Chiara Nassauer und Tobias Zeitz

Regie: Chiara Nassauer 

 

Spieltermine:

13.02.2020, 20 Uhr

28.02., 20 Uhr

29.02., 20 Uhr

06.03., 20 Uhr

07.03., 20 Uhr

14.03., 20 Uhr


DER WEIBSTEUFEL. Theaterstück von Karl Schönherr. Premiere im März 2020.

 

Auf ein Schmugglerehepaar an der Grenze zwischen Bayern und Tirol wird ein junger Gebirgsjäger angesetzt. Er soll sich an die Frau heranmachen, um ihrem kränklichen Ehemann das Handwerk zu legen. Der Schmuggler aber kennt diesen Plan und hält seine Frau dazu an, zum Schein auf die Avancen des Polizisten einzugehen. Beide Männer wollen die Frau für ihre eigenen Zwecke benutzen; was als Taktik gedacht war, gerät allerdings schnell außer Kontrolle, als die Frau beginnt, ihr eigenes, tödliches Spiel zu spielen.

 

Karl Schönherr (1867-1943), aus Tirol stammender Arzt und Autor, war zusammen mit Arthur Schnitzler der erfolgreichste österreichische Dramatiker in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Mit dem WEIBSTEUFEL hat er einen packenden "Alpen-Western" geschaffen. 

 

Mit: Dorothée Höhn, Christian Freude und Andreas M. Bräu

Regie: Chiara Nassauer

 

Spieltermine in Kürze!

 


DAS BILDNIS DES DORIAN GRAY. Solostück nach dem Roman von Oscar Wilde. Premiere im April 2020.

 

Mit seinem makellosen Aussehen bezaubert der junge Dorian Gray reihenweise Frauen und Männer. Von Lord Henry, seinem ebenso geistreichen wie zynischen Mentor, wird in ihm der alles verzehrende Wunsch genährt, seine Jugend und damit seine Macht über andere auf ewig zu erhalten. Auf magische Weise geht dieser Wunsch schließlich auch in Erfüllung: Von nun an altert statt Dorian selbst ein Portrait, das er sorgsam vor den Augen der Welt auf dem Dachboden verbirgt. Doch bald muss Dorian erkennen, dass das Geheimnis des Bildes ihn vom Lebensgenuss immer mehr in die Abgründe seiner Seele führt.

 

Oscar Wilde (1854-1900) schrieb mit diesem Werk seinen einzigen Roman, der von seinen Zeitgenossen als „anrüchig“ und „obszön“ empfunden wurde. Offensichtlich war es ihm gelungen, in der Gesellschaft Dekadenz und Jugendwahn aufzudecken, die uns auch heute noch begegnen.

 

Mit: Dita Sommerauer und Patrick Brenner

Regie: Chiara Nassauer

 

Eine Ko-Produktion mit dem Bauhoftheater Braunau

 

Spieltermine in Kürze!


DER BÄR // DER HEIRATSANTRAG. Zwei kleine Komödien von Anton Tschechow. Premiere im April 2020.

 

Die Gutsbesitzerin Popowa, seit über einem Jahr verwitwet, schließt sich in überaus dramatischer Trauer zu Hause ein. Da poltert auf einmal der ungehobelte Gutsbesitzer Smirnoff herein, um die Schulden ihres verstorbenen Mannes einzutreiben. Es entbrennt ein heftiger Kampf zwischen den Geschlechtern, der so manches Vorurteil zum Wanken bringt.

 

Der etwas hypochondrische Junggeselle Lomow will bei seinem Nachbarn Tschubukow um die Hand von dessen Tochter Natalia anhalten. Doch noch ehe er seinen Heiratsantrag vorgebracht hat, gerät er mit seiner Angebeteten in einen heftigen Streit über eine Grenzwiese zwischen ihren Ländereien. Ein glückliches Ende der „Romanze“ ist noch lange nicht in Sicht.

 

Anton Tschechow (1860-1904) schrieb über 600 literarische Werke, bekannt wurde er aber vor allem für seine Theaterstücke. Seine kleinen Komödien über Frauen, Männer und Missverständnisse haben bis heute nichts von ihrem Witz und ihrer Lebensweisheit eingebüßt. 

 

Mit: Chiara Nassauer, Christian Jungwirth und Christian Freude

Regie: Nikolaos Boitsos

 

Spieltermine in Kürze!


WIEDER DA

BOARISCHE WEIHNACHT. Die etwas andere Herbergssuche.

 

"Is koa Raum in da Herberg ned?" - Ludwig Thoma (1867 - 1921) lieferte mit seiner "Heiligen Nacht" eine wundervolle Neuerzählung des allerersten Weihnachtsfestes in bayerischer Mundart. Humorvoll und pittoresk, augenzwinkernd und doch bewegend schildert er die mühevolle Reise von Maria und Joseph, ihre Suche nach einer Herberge und die Geburt von Jesus Christus zwischen Ochs und Esel. Dieses Glanzstück der bayerischen Literaturgeschichte präsentieren die Schauspieler Chiara Nassauer und Christian Jungwirth als interaktive Lesung in sämtlichen Rollen, gespickt mit weiteren wunderschönen Mundart-Texten zum zauberhaftesten Fest des Jahres.

 

"Das kreative Uffinger Zimmertheater wartet bei der Lesung BOARISCHE WEIHNACHT mit Überraschungen auf. (...) Jungwirth und Nassauer spielen sich die Bälle zu - und haben am rasanten Wechsel des Geschehens offensichtlich so viel Vergnügen wie die Zuhörer. (...) So wird "Die etwas andere Herbergssuche" zu einem tatsächlich besonderen Erlebnis. Und hat durchaus das Potenzial, ebenfalls zum Advents-Klassiker zu werden." (Murnauer Tagblatt, 05.12.2018)

 

Mit: Christian Jungwirth, Chiara Nassauer

 

Spieltermine:

30.11.

01.12.


GASTSPIELE

WIEDER DA!

LAUSDIRNDLGESCHICHTEN. Theater nach den Erinnerungen von Lena Christ.

 

Leni ist ein richtiger Sau-Fratz. Das sagen zumindest die Leut´ im Dorf. Bei Oma und Opa hilft sie den Hennen beim Eierlegen, geht mit dem Schlosserflorian und dem Neuwirtshubertl Obst klauen, und mit der Apothekermarei ärgert sie die Buben. Doch das Lausdirndl hat das Herz am rechten Fleck. Wenn nur nicht ihre Mutter aus der Stadt auftaucht... 

 

Die anarchische und bittersüße Kindheitsgeschichte der bayrischen Autorin Lena Christ, bekannt durch "Die Rumplhanni" und "Madame Bäurin" als Theaterspaß für Lausdirndl, Lausbuben und Lauserswachsene von 6 bis 100 Jahren!

 

Von und mit: Angela Hundsdorfer und Pia Kolb

 

Spieltermine:

20.10.

01.12.


OSKAR UND DIE DAME IN ROSA. Solostück von Éric-Emmanuel Schmitt.

 

Oskar ist erst zehn, aber er weiß, dass er sterben wird. Arzt und Eltern meiden das Thema; nur die „Dame in Rosa“ hat den Mut, mit ihm über seine Fragen nachzu-denken. Sie rät ihm, sich jeden verbleiben-den Tag wie 10 Jahre vorzustellen. Auf diese Weise durchlebt Oskar ein ganzes Menschenleben, Kindheit, Pubertät, erste Liebe, Erwachsenenalter, Midlife-Crisis und das Alter, bis er mit 110 Jahren zu müde ist, um noch älter zu werden... 

 

Eric-Emmanuel Schmitt (*1960) ist mit diesem Monolog, seinen „Briefen an den lieben Gott“ des leukämiekranken Oskar ein Werk gelungen, das mal grimmig, mal lakonisch, aber stets mit Leichtigkeit die „letzten Dinge“ behandelt.

 

Mit: Christine Reitmeier

 

Eine Produktion des "Kleinen Ensembles" Eggenfelden

 

Spieltermin:

20.10.

 


WIEDER DA! 

DIE WUNDERÜBUNG. Komödie von Daniel Glattauer.

 

 Johanna und Valentin haben sich nach vierzehn Jahren Ehe nicht mehr viel zu sagen, abgesehen von treffsicheren Sticheleien und perfekt eingespielten Gemeinheiten. Eine Paartherapie soll die Wogen glätten und der letzte Versuch sein, die Beziehung wieder zu kitten. Die ambitionierte Eheberaterin versucht, das gefrustete Ehepaar aus der Reserve zu locken, fährt im ehelichen Stellungskrieg schwere Geschütze wie Paarübungen und Rollentausch auf, um vielleicht doch noch das Wunder einer friedlichen Versöhnung zu bewirken. Allerdings ist das keine leichte Aufgabe, vor allem, wenn es in der eigenen Beziehung zu kriseln scheint. Und plötzlich wird die zunehmend gestresste Therapeutin von dem streitlustigen Ehepaar selbst auf die Couch verfrachtet...

 

Nach GUT GEGEN NORDWIND beweist der österreichische Autor Daniel Glattauer einmal mehr sein großes Talent für pointierte Dialoge und überraschende Wendungen.

 

"Amüsant und lehrreich. (...) Ein Genuss." (Südostbayerische Rundschau, 26.03.2019)

 

"Herrlich erfrischend und äußerst unterhaltsam. (...) Die Drei schaffen es unter der Regie von Chiara Nassauer so lebendig zu spielen, dass einfach kein Auge mehr vor Lachen trocken bleibt. (...) Die Schluss-Diagnose: Die Lach-Therapie ist mehr als gelungen." (Passauer Neue Presse, 06.04.2019)

 

Mit: Lisa Hanöffner, Christine Reitmeier und Herbert Bachmeier

 

Regie: Chiara Nassauer

 

 

Eine Ko-Produktion des Theaters "Grenzgänger On Stage" Oberndorf und des "Cabaret des Grauens" Burghausen

 

Spieltermin:

07.11.


OIPSPITZGLÜHNVarieté und Kabarett mit dem Werdenfelser Kabinettl.

 

Wenn die Sonne untergeht im Ehrwalder Tal und das Wettersteinmassiv in gelbe und rosarote Farblichter hüllt, dann kann man es bestaunen, das „Oibspitzglühn“. Dann sitzt der Werdenfelser gern auf seinem Bankerl vor dem Haus beim Hoagart – der bayrischen Form der Happy Hour. Da werden muntere Geschichten erzählt, viel gelacht und geschimpft: Über die Jobsuche, die Familie, das Älterwerden und so vielerlei Höhen und Tiefen der kulturellen Bandbreite der modernen Gesellschaft. Lassen Sie sich unterhalten von dem bayerischen Urgestein Soffl, dem fränkischen Putzteufel Headda und dem Rollator-Blitz Burgi, sowie den vielen lustigen Szenen, mitten aus dem bayrischen Leben gegriffen. 

 

Mit: Alexandra Kiening, Cornelia Rettinger und Christoph Walter

 

Spieltermin:

17.11.


WEITERE HIGHLIGHTS

BOARISCHER SONNTAG

 

Ab Herbst 2019 präsentieren wir Ihnen einmal im Monat ausgewählte literarische und spitzzüngige Schmankerl in bayrischer Mundart. Ob szenische Lesungen, Kabarettprogramme oder Liederabende - bei uns heißt es: "Fein sein, im Zimmertheater bleibn!" 

 

Unter anderem mit:

 

 

WENN JEMAND EINE REISE TUT. Otto Julius Bierbaums Italienabenteuer. Lesung mit Andreas M. Bräu und Ulrike Dostal (Gärtnerplatztheater München).

Otto Julius Bierbaum war ein deutscher Journalist, Redakteur, Schriftsteller und Librettist. Bekannt wurde er vor allem für die Arbeit am ersten Autoreisebuch der deutschen Literatur mit dem Titel "Eine empfindsame Reise im Automobil". Darin schildert er eine Fahrt, die das Ehepaar Bierbaum 1902 mit einem Cabrio von Deutschland über Prag und Wien nach Italien sowie auf der Rückreise über die Schweiz unternahm. Dabei überquerte Bierbaum als erster den Gotthardpass mit einem Auto. Ein spannender und humorvoller Abend mit garantiertem Fernweh!

 

Spieltermin:

27.10.

 

 

...OIS SOKRATES, ODA WIA? Neues aus der Welt der Alltags-Glossen, zungenfertig präsentiert von und mit Christian Jungwirth.

Aufregen - manchmal durchaus eine wichtige Angelegenheit! Bisweilen – zugegeben - tut das der Gesundheit nicht so gut, aber es werden einem ja im täglichen Allerlei von Medien-dschungel und Gehirnschlamm auch ständig Anlässe zugeführt, daß einem der sprich-wörtliche Kamm schwillt...

In seinen regelmäßigen Radiokolumnen im BR setzt sich der Schauspieler, Sprecher, Autor

und Radiomacher Christian Jungwirth kurz, aber prägnant mit Untiefen zivilisatorischer Unzulänglichkeiten auseinander - und gräbt dabei auch schon mal munter im Schatzkästchen der großen Philosophen.

 

Spieltermin:

24.11.


SZENISCHE LESUNGEN

 

Wir machen Literatur lebendig! Auch in dieser Spielzeit stehen bei uns zahlreiche Literatur-klassiker, Raritäten und Neuheiten aus den Bestsellerlisten auf dem Programm. Freuen Sie sich unter anderem auf:

 

MITTERNACHT WAR´S, SCHWARZ UND SCHAURIG... Edgar-Allan-Poe-Lesung mit Chiara Nassauer.

 

DIE MUSIK DES LEBENS. Theodor-Fontane-Lesung mit Chiara Nassauer und Christian Jungwirth.

 

NEUE LIEBESBRIEFE ZUM VALENTINSTAG. Lesung mit Chiara Nassauer.

 

und vieles mehr!