SPIELZEIT 2020/21

ERSTE SPIELZEITHÄLFTE JUNI - DEZEMBER 2020

WICHTIGER HINWEIS: Aufgrund der aktuellen Corona-Situation und der Wetterabhängigkeit beim Gartentheater behalten wir uns Änderungen am Spielplan vor. Über die neuesten Entwicklungen informieren wir Sie regelmäßig auf dieser Seite und unter TERMINE!

ADVENTSSPAZIERGANG: DIE WEIHNACHTSG´SCHICHT AUF BOARISCH. Szenische Lesung nach "A Christmas Carol" von Charles Dickens.

 

Die Geschichte vom geizigen Ebenezer Scrooge, der zur Weihnacht Besuch von drei Geistern bekommt, kennt wahrscheinlich jedes Kind. Aber haben Sie die Geschichte schon einmal auf "guat boarisch" gehört? Das Zimmertheater präsentiert nach der BOARISCHEN WEIHNACHT einen weiteren Klassiker in Mundart und nehmen das Publikum mit auf die weihnachtliche Reise eines alten Griesgrams, der das Lieben und Leben wieder lernen muss.

 

Mit: Chiara Nassauer und Christian Jungwirth

 

Geplante Spieltermine (Änderungen vorbehalten): 

27.11., 17 Uhr & 19 Uhr (Doppelvorstellung)

28.11., 17 Uhr & 19 Uhr (Doppelvorstellung)

06.12., 17 Uhr & 19 Uhr (Doppelvorstellung)


VORSCHAU WINTER / FRÜHJAHR 2021

GARTENTHEATER: DAS KUNSTSEIDENE MÄDCHEN. Solostück nach dem Roman von Irmgard Keun, bearbeitet von Gottfried Greiffenhagen. Premiere zum nächstmöglichen Termin.

 

"Ich werde ein Glanz!" Dieser Wunsch treibt die junge Doris Anfang der 1930er Jahre um. Bei ihrem Traum von Liebe, Luxus und Karriere kommt natürlich nur ein einziges Ziel in Frage: Berlin! Doch schon bald sieht sich Doris mit der glanzlosen Realität konfrontiert: Arbeitslosigkeit und Kriminalität prägen den Alltag in der Metropole, und statt des ganz großen Glücks erwarten sie flüchtige Männerbekanntschaften, Gewalt und der Kampf ums nackte Überleben. Doch allen Enttäuschungen zum Trotz versucht Doris, ihren Platz in der halbseidenen Vergnügungswelt zu behaupten. 

 

1931 machte ihr erster Roman GILGI, EINE VON UNS Irmgard Keun (1905-1982) über Nacht berühmt. Doch bereits zwei Jahre später landeten ihre lebensnahen und zugleich poetischen Schilderungen der Zeit auf der Liste "schändlichen und unerwünschten Schrifttums" der Nationalsozialisten. Erst spät wurden ihre zeitlosen Werke wiederentdeckt, auch durch Gottfried Greiffenhagens Bearbeitungen für die Bühne.

 

Mit: Lisa Wittemer

Regie: Chiara Nassauer

 

Aufführungsrechte: Felix Bloch Erben Verlag

 

Leider muss die Premiere im Oktober 2020 verschoben werden. Neue Spieltermine werden schnellstmöglich bekanntgegeben!

 


GARTENTHEATER: DAS GESPENST VON CANTERVILLE. Solostück nach dem Roman von Oscar Wilde. Geplante Premiere im Frühjahr 2021.

 

Sir Simon de Canterville ist ein hart arbeitendes, ehrwürdiges englisches Schlossgespenst. Wie es sich gehört, spukt er seit Jahrhunderten durch das Anwesen von Canterville, versetzt die Bewohner in Angst und Schrecken und kümmert sich liebevoll um den althergebrachten Blutfleck in der Bibliothek. Doch dann zieht der amerikanische Botschafter Otis mit seiner Familie ein - und diese aufgeklärten Amerikaner glauben nicht an Gespenster! Der Blutfleck fällt Mr. Otis´ Fleck-Weg-Mittel zum Opfer, der Geist wird ermahnt, seine rasselnden Ketten besser zu ölen, und die Zwillinge stellen dem armen Gespenst eine Falle nach der anderen. Als Sir Simon schon beginnt, den Sinn seines Daseins zu hinterfragen, begegnet ihm die junge Virginia Otis und erklärt sich bereit, ihm zu helfen.

 

DAS GESPENST VON CANTERVILLE war Oscar Wildes (1854-1900) erste veröffentlichte Erzählung. Der irische Schriftsteller schuf hier eine - im wahrsten Sinne des Wortes - unsterbliche Figur, die seither Generationen von Erwachsenen und Kindern begeistert.

 

Mit: Chiara Nassauer

Regie: Nikolaos Boitsos

 

Spieltermine werden im Lauf des Winters bekanntgegeben!


GUT GEGEN NORDWIND. Theaterstück nach dem Roman von Daniel Glattauer. Geplante Premiere im Frühjahr 2021

 

Eigentlich will Emmi nur ihr Zeitschriften-Abo kündigen. Doch wegen eines Tippfehlers in der E-Mail-Adresse landet ihre Nachricht bei Leo, der mit dem Abo rein gar nichts zu tun hat. Nur aus Höflichkeit antwortet er ihr. Und weil sich Emmi von ihm verbal angezogen fühlt, schreibt sie zurück. Nach anfänglichem Geplänkel entwickelt sich zwischen den beiden eine echte Kommunikation und eine immer intimere Freundschaft, die die Leitungen knistern lässt. Ein persönliches Treffen klingt verführerisch. Aber lässt sich eine "Bildschirm-Beziehung" auch auf das wahre Leben übertragen? Können gesendete, empfangene und gespeicherte Liebesgefühle einer echten Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?

 

Daniel Glattauers (*1960) Roman GUT GEGEN NORDWIND steckt voller Wortwitz und Leidenschaft und hat schon vor seiner Adaption für die Bühne unzählige Leser begeistert. Dem Uffinger Publikum ist der "Paar-Spezialist" Glattauer bereits durch das erfolgreiche und Lachtränen garantierende Gastspiel DIE WUNDERÜBUNG bekannt.

 

Mit: Chiara Nassauer und Tobias Zeitz

Regie: Nikolaos Boitsos

 

Aufführungsrechte: Thomas Sessler Verlag

 

 

Spieltermine werden im Lauf des Winters bekanntgegeben!


GASTSPIEL:

DER ANSAGER EINER STRIPTEASE-NUMMER GIBT NICHT AUF. Solo für einen Herrendar-steller von Bodo Kirchhoff.

 

Ein Nachtclub - der Ansager einer Striptease-Nummer betritt die Bühne. Er verspricht den "letzten klassischen Striptease auf deutschem Boden". Gleich werde Andrea erscheinen, deren Mutter bereits Stripteasetänzerin war und die ihr Handwerk von der Pieke auf gelernt hat. Er verspricht Unglaubliches, und das, obwohl im Zeitalter des Fernsehens der Striptease schon totgeglaubt war. Doch Andrea scheint sich zu verspäten. Oder ist Andrea eigentlich Andreas? Ein verwirrendes Spiel beginnt...

 

In diesem Solostück von Bodo Kirchhoff (*1948) wird ein Unterhalter gezeigt, ein fettes Burnout in den Knochen, Panickattacken inklusive, homo oder hetero, leicht verwirrt, gelangweilt und trotz allem noch hellwach. Ein Ansager soll er sein und seine Show bald starten - nur die beste Nummer, also die würde ihm noch fehlen... Aber fehlt sie denn wirklich?

 

"(Wilk) schafft es, vom ersten Moment, wenn er die Bühne  betritt, das Publikum mitzunehmen und zu fesseln. Und das 70 Minuten im Alleingang - in einem fulminanten witzigen Monolog. (...) Das tragikomische Ein-Personen-Stück stellt Fragen nach der Relevanz geschlechtlicher Zuordnungen in der Gesellschaft und der Wirkung der Zurschaustellung des Körpers. Der Zuschauer erlebt einen wahren, aber eher psychischen Striptease." (Münchner Merkur)

 

"Wilk gibt alles, verausgabt sich total - und bleibt doch immer Herr des abstrus-absurden, tragisch-komischen Geschehens." (Süddeutsche Zeitung)

 

Von und mit: Ansgar Wilk

Textbearbeitung und Ausstattung: Ulrike Beckers

Eine Produktion des Hoftheaters Bergkirchen

 

Ein neuer Gastspieltermin wird im Lauf des Winters bekanntgegeben!


(c) Barbara Jungwirth

 

WIEDERAUFNAHME: DIE WAND. Solostück nach dem Roman von Marlen Haushofer, bearbeitet von Dorothee Hartinger.

 

Eine Frau wacht eines Morgens allein in einer Jagdhütte auf und findet sich von einer unsichtbaren Wand eingeschlossen, hinter der kein Leben mehr zu existieren scheint. In völliger Isolation, ohne menschliche Kommunikation und Gesellschaft, beginnt für sie ein archaisches Leben, das sich immer weiter von Selbstverständlichkeiten und Gewohnheiten entfernen muss. Auf alten Kalenderblätter schreibt sie eindringlich, zart und nie sentimental von ihrem Tagesablauf, von harter Arbeit und kleinen Freuden; von den Tieren, die sie genauso brauchen wie sie deren Gesellschaft, und von ihrer Einsamkeit. Doch ist sie wirklich die einzige Überlebende? 

 

Marlen Haushofer (1920-1970) schrieb 1963 mit der WAND ihren berühmtesten Roman. Er trägt nicht nur feministische, apokalyptische, utopische und zivilisationskritische Züge, sondern ist auch Dokument eines selbstbestimmten Lebens und Trostspender in Zeiten von Isolation und Abstand. In Haushofers eigenen Worten: "Jene Wand, die ich meine, ist eigentlich ein seelischer Zustand, der nach außen plötzlich sichtbar wird."

 

Mit: Chiara Nassauer

Regie: Nikolaos Boitsos

 

Aufführungsrechte: Thomas Sessler Verlag

 

Wiederaufnahme-Termine werden im Lauf des Winters bekanntgegeben!

(c) Barbara Jungwirth


 (c) Barbara Jungwirth          

 

WIEDERAUFNAHME: KRAMBAMBULI. Solostück nach der Erzählung von Marie von Ebner-Eschenbach.

 

Im Wirtshaus trifft Revierjäger Hopp auf einen Wilddieb, den alle nur "den Gelben" nennen. Hopps Aufmerksamkeit wird aber vor allem durch den Hund des "Gelben" geweckt, für den er eine unerklärliche Zuneigung empfindet und den er für zwölf Flaschen Schnaps seinem Besitzer abkauft. Ab jetzt hört das Tier auf den Namen "Krambambuli". Erst nach Monaten strenger Erziehung akzeptiert der Hund den Jäger als seinen neuen Herrn und wird ihm ein treuer Gefährte. Als der Oberförster des Bezirks tot aufgefunden, gerät der "Gelbe" in Verdacht, der Mörder zu sein  - und "Krambabuli" wird ausgeschickt, um seinen alten Herrn zur Strecke zu bringen...

 

Marie von Ebner-Eschenbachs (1830-1916) packende Erzählung über Treue, Freundschaft und Verrat zählt zu den bekanntesten volkstümlichen Dichtungen Österreichs. Das Zimmertheater Uffing präsentiert in einer neuen Fassung für einen Darsteller die Geschichte um einen Hund und seine zwei Herren als "Alpen-Western".

 

"Eine besondere Herausforderung für Schauspieler Andreas M. Bräu, der bei der Premiere im Minutentakt unter Nassauers Regie in nicht weniger als elf verschiedene Rollen schlüpfte. (...) Viel Beifall." (Murnauer Tagblatt, 18.03.2020)

 

Mit: Andreas M. Bräu

Textfassung und Regie: Chiara Nassauer

  

Wiederaufnahme-Termine werden im Lauf des Winters bekanntgegeben!

 (c) Barbara Jungwirth          


DER SANDMANN. Theaterstück nach der Erzählung von E.T.A. Hoffmann. 

 

"Wenn unartige Kinder nicht schlafen wollen, dann kommt der Sandmann und streut ihnen Sand in die Augen, bis sie ihnen aus den Höhlen springen!" - Diese schaurige Geschichte wird dem jungen Nathanael jeden Abend vor dem Schlafengehen erzählt. Und bald ist das Kind davon überzeugt: Der Sandkommt kommt auch in sein Haus, in Gestalt des Advokaten Coppelius, der mit seinem Vater unheimliche Experimente an Maschinen und Menschen durchführt... Jahre später scheint Nathanael sein Kindheitstrauma überwunden zu haben. Doch mit dem Auftauchen eines unheimlichen Wetterglashändlers, in dem er den Sandmann wiedererkennt, wird die schaurige Geschichte erneut Realität. 

 

E.T.A. Hoffmann (1776-1822) schrieb mit diesem "Nachtstück" einen Klassiker der dunklen Romantik und lotete darin die Grenzen zwischen Realität und Traum, zwischen Sehnsucht und Wahn aus. DER SANDMANN beeinflusste nicht nur Dichter wie Poe, Dickens, Dostojewski und Gogol, sondern beschäftigte sich - viele Jahrzehnte vor der ersten Science-Fiction-Literatur - mit  den Möglichkeiten künstlicher Intelligenz und der Beziehung zwischen Mensch und Maschine.

  

Mit:  Christina Schäfer, Lisa Wittemer und Patrick Brenner

Textfassung und Regie: Chiara Nassauer

 

Eine Kooperation mit der Stiftung Bildungszentrum Freising

 

Leider muss die Premiere im November 2020 verschoben werden! Neue Termine werden schnellstmöglich bekanntgegeben!


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WIEDERAUFNAHME: WIE UFFO NACH UFFING KAM. Schauspielführung durch Uffing am Staffelsee.

 

Wie kam die Staffelsee-Gemeinde Uffing eigentlich zu ihrem Namen - und wie kam überhaupt ihr Namenspatron hierher? Welche Wunder geschahen bei der Wallfahrt zur Sankt-Agatha-Kirche? Was hatte es mit den vielen Mühlen an der Ach auf sich? Und welche Geheimnisse birgt der "unkundte" Wald?  Finden Sie es heraus - bei einem szenischen Spaziergang durch die Vergangenheit! Hier können Sie große Geschichte und kleine Geschichten, wie sie sich damals abgespielt haben könnten, direkt vor Ort erleben und ein schönes Fleckchen Erde noch besser kennen lernen.

 

Mit: Chiara Nassauer und Nikolaos Boitsos

Treffpunkt: Vor dem Eingang zum Zimmertheater Uffing

 

Wiederaufnahme im Frühsommer 2020!

 


Bereits abgespielte Produktionen des Zimmertheaters finden Sie in unserem Archiv.